FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie zu häufig gestellten Fragen rund um die Lehrplaneinführung nützliche Antworten.

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Französisch: Kann im Schuljahr 2018/19 bereits mit dem neuen Lehrmittel "dis donc!" gestartet werden?


Nein. Die Umstellung im Fach Französisch muss geordnet erfolgen, da sich die Aufnahmeprüfungen an den Schnittstellen (Kanti, BMS, HMS, usw.) auf die entsprechenden obligatorischen Lehrmittel beziehen.




Weiterbildung MI: Können Wahlpflichtmodule auch vor dem Grundlagenmodul besucht werden?


Nein, das Grundlagenmodul ist die Voraussetzung für die Wahlmodule und muss zwingend davor besucht werden.




Kompetenzorientierung: Werden auch obligatorische Weiterbildungen zum Thema „Kompetenzorientierter Unterricht“ definiert?


Nein. Da werden freiwillige Kurse angeboten und auf dieser Informationsplattform Reflexionsfragen zur Verfügung gestellt. An der Startveranstaltung haben zudem alle Teams eine Standortbestimmung zum Thema „Kompetenzorientiert Unterrichten“ durchgeführt und daraus einen entsprechenden Massnahmenplan erstellt. Die Teams führen nun, entsprechend ihrer Bedürfnisse, Weiterbildungen (z.B. in Form von Schilw) zu diesem Thema durch.




Textiles und Technisches Gestalten: Wie verhält es sich mit der neuen Lektionentafel in der 2. Sek/Real in Bezug auf den obligatorischen Unterricht in TTG?


SuS der 1. Klasse Sek I:
2 Lektionen TTG obligatorisch (Fächerwechsel nach einem Semester)
SuS der 2. Klasse Sek I:
2 Lektionen TTG obligatorisch (Wahlweise Technisches oder Textiles Gestalten für das ganze Schuljahr)

Für die Realschule besteht zudem eine Pflichtwahlmöglichkeit:

A. Französisch beibehalten
Dann sind die Lektionentafeln der Realschule und der Sekundarschule identisch.

B. Französisch abwählen
Als „Ersatz“ für die 3 Französischlektionen müssen 1 Lektion BO/FÖ und 2 Lektionen TTG (wahlweise TXG* oder TCG* für das ganze Schuljahr) besucht werden. Diese Real-SuS besuchen während der 2. Real also insgesamt 4 Lektionen TTG.




Hat eine Primarschule die Möglichkeit, im Hinblick auf die Zyklen des Lehrplan 21 vom Dreijahres- auf den Zweijahresrhythmus umzustellen (Ein Wechsel der Klassenlehrperson würde demnach alle zwei Jahre stattfinden)?


Der Kanton übernimmt in dieser Frage keine Verantwortung. Dies muss lokal von der Schulbehörde/Gemeinde geregelt und organisiert werden. Eine Aufteilung in einen Zweijahresrhythmus ist also denkbar.




Pflichtwahlfächer: Welche Kombinationen sind im Pflichtwahlbereich der 3. Sek/Real möglich?


  1. Beide Fremdsprachen: Dann muss zusätzlich entweder TTG oder BG gewählt werden (= 8 Lektionen).
  2. Eine Fremdsprache: Dann muss ebenfalls eines von beiden gestalterischen Fächern (TTG oder BG) gewählt werden (= 5 Lektionen). Es kann aber auch beides (TTG und BG) zusätzlich gewählt werden (= 7 Lektionen).




Weiterbildung MI für SHP / DaZ Lehrpersonen: Kann der Zyklus von diesen frei gewählt werden?


Bei Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sowie DaZ-Lehrpersonen, die an verschiedenen Zyklen unterrichten, entscheidet der höhere Zyklus über die Weiterbildung. Die Module sind an die Zyklen angepasst und unterscheiden sich.




Weiterbildung MI: Die "Unterstufe" überschneidet sich in der 3. Klasse mit dem 2. Zyklus. Welche Module müssen diese Lehrpersonen besuchen?


Zusätzlich zum Grundlagenmodul und Wahlmodul des 1. Zyklus besuchen diese Lehrpersonen an einem ganzen Tag auch zwei Wahlmodule des 2. Zyklus (entweder "Medien und Anwendungen" oder "Datenstrukturen und Algorithmen"). Es muss nur ein Präsentationshalbtag besucht werden.
Vergleiche auch Testatblatt MI-SH.




Weiterbildung MI 3. Zyklus: Inwiefern unterscheidet sich die Weiterbildung für aktuelle Informatik-(Fach-)Lehrpersonen der Sekundarstufe I mit abgeschlossener Ausbildung?


Lehrpersonen des 3. Zyklus' mit einer Unterrichtsberechtigung in Informatik (ICT) werden für die MIA-Weiterbildung entlastet und absolvieren nur 2 – statt 4 – Module aus dem Bereich "Informatik".




Weiterbildung MI: Ist die Weiterbildung in 'Medien und Informatik' für alle Lehrpersonen obligatorisch? Auch für Fachlehrpersonen (z.B. im Bereich Schulische Heilpädagogik)?


Ja, die Weiterbildung ist grundsätzlich für alle Lehrpersonen obligatorisch.

Ausnahmen:

− Lehrpersonen, die zum Zeitpunkt der Einführung (Kiga/PS 2019, Sek I 2020) nicht mehr im Schuldienst stehen werden ("Pensionierte"), sind vom Obligatorium dispensiert.

− PHSH-Abgänger erfüllen die Voraussetzungen ab 2019.

− Eine Dispensation von der Weiterbildungspflicht ist "sur dossier" möglich. Der Entscheid untersteht der Schulaufsicht.

(für Details s. Weiterbildungskonzept 'Medien und Informatik' 1./2. Zyklus resp. 3. Zyklus)




Weiterbildung MI: Ist es möglich, die Wahlmodule auch als SCHILW zu buchen?


Die MIA-Module können aus organisatorischen und finanziellen Gründen nicht im Rahmen eines SCHILW als Holkurs gebucht werden.




Weiterbildung MI: Welche MIA-Module müssen Abgänger der PHSH besuchen?


Abschluss im Jahr 2019 (Studienbeginn 2016):
Sie haben die Inhalte bereits im Studium absolviert und müssen keine obligatorischen MIA-Module besuchen.

Abschluss im Jahr 2017 oder 2018 (Studienbeginn 2014 oder 2015):

Die Grundlagenmodule werden erlassen.

1. Zyklus: Besuch des Wahlmoduls „Informatische Bildung“ obligatorisch (Grundlagenmodul erlassen)

2. Zyklus: Besuch von drei Wahlmodulen, wobei „Datenstrukturen und Algorithmen“ obligatorisch (Grundlagenmodul und ein Medienmodul erlassen)

Abschluss im Jahr 2016 und früher:

Es gilt die reguläre Weiterbildungsverpflichtung im Bereich MIA.




Weiterbildung RZG: Ich unterrichte im kommenden Jahr keine GG/GS, möchte die Weiterbildung aber trotzdem besuchen. Ist das möglich?


Die Weiterbildung beinhaltet neben den theoretischen Inputs auch einen Praxisteil. Aus diesem Grund werden innerhalb der Weiterbildung zwei Unterrichtssequenzen (à ca. 4 – 6 Lektionen) vorbereitet, im Unterricht umgesetzt und wieder gemeinsam reflektiert. Das bedingt natürlich, dass das entsprechende Fach unterrichtet wird. Allenfalls könnt ihr euch vor Ort aber so organisieren (z.B. Fachabtausch für diese beiden Sequenzen), dass die Sequenzen im Unterricht umgesetzt werden können. Dann ist der Besuch der Weiterbildung ebenfalls möglich.




Weiterbildung RZG: Ich unterrichte Geschichte an einer 2.Sek bereits mit Zeitreise und möchte die Weiterbildung auch besuchen.


Ja. Da die Einführung von „Zeitreise“ gestaffelt ab der ersten Sek/Real geplant ist, ist die Weiterbildung auf den Band 1 zugeschnitten. Nach Absprache mit der Kursleitung ist es trotzdem möglich, dass auf der Grundlage des theoretischen Inputs eine Unterrichtssequenz aus dem zweiten Band geplant und durchgeführt werden kann.




Weiterbildung MI: Welche MIA-Module müssen Abgänger anderer PHs machen?


Prüfung "Sur-Dossier":
Bitte reichen Sie in diesem Fall Ihre Ausbildungsunterlagen ein. Wir prüfen Ihren Fall individuell.




Weiterbildung MI: Ist die Lehrmitteleinführung für connected für alle Lehrpersonen obligatorisch?


Die Einführung ins Lehrmittel connected ist nur für diejenigen Lehrpersonen obligatorisch, die das Fach Medien und Informatik unterrichten. SHP müssen diesen Kurs nicht besuchen.





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